Straßenbauförderung: Mehr als 3 Millionen Euro für Gemeinde Strullendorf
Strullendorf/München, 30.12.2025Staatsstraße St 2210 bei Geisfeld in Oberfranken wird verlegt
- Maßnahme im Rahmen des Kommunalen Sonderbaulastprogramms
- Rund 1,3 Kilometer Baustrecke
- Verkehrsminister Bernreiter: „Deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit“
Die Ortschaft Geisfeld in der oberfränkischen Gemeinde Strullendorf soll vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Die Gemeinde verlegt dazu die Staatsstraße St 2210. Dafür erhält sie Unterstützung vom Freistaat Bayern, wie Verkehrsminister Christian Bernreiter nun zugesagt hat: „Mit der Verlegung der Staatsstraße werden die Anwohner von Verkehr entastetet und auch die Verkehrssicherheit wird deutlich verbessert. Deshalb nehmen wir gerne Geld in die Hand und fördern die Maßnahme mit mehr als 3 Millionen Euro.“
Durch die Verlegung des Durchgangsverkehrs aus dem innerörtlichen Bereich heraus wird die Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit des Streckenzugs der Staatsstraße St 2210 erheblich verbessert. Fahrzeiten verkürzen sich und die Leichtigkeit des Verkehrs wird erhöht. Grundsätzlich verbessert sich durch die Verkehrsentlastung die Wohn- und Aufenthaltsqualität in Geisfeld und es wird Raum für eine ortsgerechte Gestaltung geschaffen. Konfliktpunkte zwischen dem Straßenverkehr und querenden Fußgängern, Schülern, Kindern und Senioren im Verkehrsraum oder Zufahrten von Fahrzeugen aus Seitenbereichen werden entschärft. Die Maßnahme ist bereits im Bau und wird vorrausichtlich bis zum Herbst 2026 fertiggestellt.
Die auf die Gemeinde entfallenden Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 4 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern übernimmt hiervon im Rahmen einer Förderung nach dem Bayerischen Finanzausgleichsgesetz (BayFAG) 3,315 Millionen Euro.
Im Zuge der Baumaßnahme wird in unmittelbarer Nähe ergänzend auch die Erneuerung der Fahrbahn vor Geisfeld im Zuge der St 2276 (Bamberg-Geisfeld) bei Kostenübernahme durch den Freistaat Bayern mit durchgeführt.
Insgesamt erhalten Landkreise, Städte und Gemeinden in Bayern vom Freistaat jährlich rund 250 Millionen Euro für Projekte zur Verbesserung ihrer Straßennetze. Dazu gehören neben der Verstärkung von Fahrbahnen und Brücken beispielsweise auch der Radwegebau, der verkehrssichere Umbau von Kreuzungen oder der Bau von Busspuren.
