Straßenbauförderung: 2,8 Millionen Euro für Landkreis Bayreuth
Bayreuth/München, 20.07.2026Finanzspritze für Ausbau der Kreisstraße BT 41 zwischen Willenberg und Willenreuth
- Ausbau auf über 1,8 Kilometern Länge
- Erstmals Geh- und Radweg entlang der Straße
- Verkehrsminister Bernreiter: „Deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit“
Der Landkreis Bayreuth baut die Kreisstraße BT 41 abschnittsweise aus: Zwischen dem Knotenpunkt B 470 und Willenreuth wurden die Arbeiten bereits in den vergangenen Jahren in zwei Bauabschnitten durchgeführt. Jetzt ist die Strecke von Willenberg nach Willenreuth dran. Dafür gibt‘s erneut finanzielle Unterstützung vom Freistaat Bayern, wie Verkehrsminister Christian Bernreiter nun zugesagt hat: „Die Menschen und die Wirtschaft sind auf zuverlässige, sichere Straßen angewiesen. Das gilt besonders für den ländlichen Raum! Gleichzeitig verbessert sich die Situation für Fußgänger und Radfahrer immens. Deshalb nehmen wir gerne Geld in die Hand und fördern den Ausbau samt dem Bau eines neuen Geh- und Radwegs mit rund 2,8 Millionen Euro.“
Die Kreisstraße BT 41 verbindet die B 470 über die Orte Elbersberg, Geusmanns und Neugeusmanns (Gemeindegebiet Stadt Pottenstein) und weiter über Willenreuth und Willenberg (Gemeindegebiet Stadt Pegnitz) mit der Stadt Pegnitz. Im noch nicht ausgebauten Teil der Strecke verläuft der Verkehr auf einer ca. fünf Meter breiten Fahrbahn, die nicht mehr den Erfordernissen aus dem regelmäßigen Verkehrsaufkommen entspricht und im besonderen Maße die Leichtigkeit des Verkehrs beeinträchtigt. Zudem weist die Fahrbahn Schäden in Form von Verdrückungen, Rissen und vereinzelten Ausbrüchen im Asphaltbelag auf – alles Folgen eines nicht ausreichend tragfähigen Straßenoberbaus. Der Radverkehr verläuft auf der Fahrbahn, was aufgrund der geringen Breite ein Risiko für alle Verkehrsbeteiligten darstellt.
Mit dem Ausbau wird auch der mehr als 1,8 Kilometer lange Streckenabschnitt fit für die Zukunft gemacht. Unter anderem wird die Straße auf sechs Meter verbreitert, sie erhält einen begleitenden Geh- und Radweg und zwei Querungshilfen.
Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 4,175 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern übernimmt hiervon im Rahmen einer Förderung nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz rund 2,8 Millionen Euro.
Insgesamt erhalten Landkreise, Städte und Gemeinden in Bayern vom Freistaat jährlich rund 250 Millionen Euro für Projekte zur Verbesserung ihrer Straßennetze. Dazu gehören neben der Verstärkung von Fahrbahnen und Brücken beispielsweise auch der Radwegebau, der verkehrssichere Umbau von Kreuzungen oder der Bau von Busspuren.
